Moin allerseits,
der Auslöser der Flecken lässt sich anhand der Bilder nicht bestimmen. Es gibt wohl kaum jemanden, der diese Fleckenbildung an Hoya multiflora jemals wirklich untersucht hat und Literatur gibt es deswegen wohl auch nicht.
Es ist schon klar, dass der Mensch gerne einen Gegner hat - ein böser Pilz, hinterhältige Bakterien oder gemeine Viren. Leider ist es aber so, dass der Gärtner selbst oftmals durch Kulturfehler der Bösewicht ist.
Die erwähnten Mittel sind allesamt nicht zulässig und nicht legal im Handel erhältlich (nicht nur im Haus- und Kleingarten, sondern auch im Erwebsgartenbau): Orthozid seit Jahren verboten, Ridomil TK seit 2005 nicht mehr anwendbar, Baycor seit 2004 nicht mehr im Handel. Fraglich ist auch, ob man sich selbst wegen geröteter Haut Morphium, Methadon und Wick Medinait verabreichen würde - ein Cocktail der wahrscheinlich nicht hilft, aber Hauptsache man hat etwas getan ... (entschuldigt bitte den Vergleich

)
Derartige Fleckenbildung könnte auch ein Nährstoffmangel oder -überschuss sein, eine Reaktion auf ungünstige Umweltbedingungen (Temperatur, Wasser, Licht ...). Klar, ein Pilz ist nicht auszuschließen, ebensowenig andere Krankheitserreger. Kurzum, es braucht deutlich mehr Information als die uns bisher vorliegenden, am besten eine Probe der Pflanze mit den entsprechenden Schadsymptomen - und selbst bei Vorliegen einer Laborprobe ist die Bestimmung der Ursache oftmals nicht sicher!
Wann traten die Flecken erstmals auf?
Wie war/ist die Entwicklung? Schnell oder langsam, Verfärbung ...?
beste Grüße
Thomas Brand