
Namibia 2011
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Re: Namibia 2011
einfach nur grandios, mehr fällt mir dazu nicht ein! ich hoffe, es kommen noch viele Mesembbilder die liebe ich tobias. man kann so schön parallelen ziehen zu den eigenen pflanzen in kultur. ich bleibe gespannt! 

lg micha
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Re: Namibia 2011
Hallo CABAC !
Dann wollen wir den Leuten die Suche doch mal etwas erleichtern:
Namibia 2007:
http://www.tsdaten.de/kaktusforum/viewt ... =54&t=1128
Namibia 2008:
http://www.tsdaten.de/kaktusforum/viewt ... =54&t=3214
@Morgans Beauty:
Jepp, an Mittagsblumen wird noch einiges kommen (unter anderem gleich im nächsten Reisetag).
Ciao Tobias
Dann wollen wir den Leuten die Suche doch mal etwas erleichtern:
Namibia 2007:
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Namibia 2008:
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@Morgans Beauty:
Jepp, an Mittagsblumen wird noch einiges kommen (unter anderem gleich im nächsten Reisetag).
Ciao Tobias
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Re: Namibia 2011
Tag 12 Teil 01
Am Vorabend erzählte uns der Farmer noch, wir sollten uns ein nahe gelegenes Hochplateau aus schwarzem Gestein mal näher ansehen, dort gäbe es unter anderem Aloe pachygaster zu sehen.
Als begeisterter Aloen-Fan war ich natürlich sofort bereit dort hochzuklettern.
Schon der Weg dorthin war eine nette Fundgrube diverser Sukkulenten.
326 Lithops schwantesii (Aizoaceae) 327 Lithops schwantesii (Aizoaceae) 328 Lithops schwantesii (Aizoaceae) 329 Euphorbia cibdela (Euphorbiaceae) 330 Euphorbia cibdela (Euphorbiaceae) 331 Hoodia gordonii (Apocynaceae) 332 Huernia hallii (Apocynaceae) Wie auch schon am Vortag scheint sich dieser Asclep liebend gerne zwischen größeren Steinen zu verstecken.
Ob es hier noch mehr Exemplare gab, können wir nicht sagen, wir haben jedenfalls nur dieses eine gefunden.
333 Huernia hallii (Apocynaceae) Ein einzelnes Sarcocaulon kreuzte auch noch unseren Weg, bevor wir uns an den Aufstieg machten.
334 Sarcocaulon patersonii (Geraniaceae) Es fing alles recht harmlos an aber dummerweise ist der letzte Teil von diesen Hochplateaus oftmals ziemlich steil und dementsprechend schwierig zu erklimmen.
Wir hofften natürlich inständig, das wir für diese Strapazen auch reichlich mit schönen Pflanzen belohnt wurden.
Im Hinterkopf hatte ich immer noch die diversen Geschichten von den vielen giftigen Schlangen.
Hätte ich auch nur eines dieser Tiere zu Gesicht bekommen, der Abstieg hätte keine 5 Minuten gedauert.
Direkt oben an der Kante hatte sich eine Euphorbia einen exponierten Standort gesucht.
335 Euphorbia lignosa (Euphorbiaceae) Das gesamte Hochplateau war eine Mischung aus größeren, zusammenhängenden, schwarzen Gesteinsplatten und dazwischen immer wieder quarz- und lehmhaltigem Boden.
336 Die erste Art, die wir hier oben gefunden haben, war komischerweise auch gleich die Kleinste. Als Inge beim Aufstieg den Namen erwähnte, war mir schnell klar, das man hier ganz genau hinsehen muss.
327 Suchbild Manch einer wird die Pflanze mit Sicherheit kennen und vielleicht sogar in der eigenen Sammlung haben. Dort ist die Wuchsform aber meistens nicht so gedrungen, wie hier am natürlichen Standort.
328 Titanopsis luederitzii (Aizoaceae) 329 Titanopsis luederitzii (Aizoaceae) 330 Titanopsis luederitzii (Aizoaceae) Wahrlich ein Zwerg unter den Sukkulenten und umso erfreulicher, das ich ihn hier live sehen durfte.
Und dann fanden wir auch tatsächlich jene wunderschöne Aloe, die der Farmer uns gegenüber erwähnt hatte.
331 Aloe pachygaster (Aloaceae) Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine gesunde Population mit weit über 100 Exemplaren.
332 Aloe pachygaster (Aloaceae) Man möge mir verzeihen, das ich hier ein paar mehr Fotos dieser Art zeige, aber für mich gehört sie wirklich zu den schönsten Aloen und ihre moderate Größe macht sie für die heimische Sammlung zusätzlich attraktiv.
333 Aloe pachygaster (Aloaceae) Gleich geht es weiter…
Am Vorabend erzählte uns der Farmer noch, wir sollten uns ein nahe gelegenes Hochplateau aus schwarzem Gestein mal näher ansehen, dort gäbe es unter anderem Aloe pachygaster zu sehen.
Als begeisterter Aloen-Fan war ich natürlich sofort bereit dort hochzuklettern.
Schon der Weg dorthin war eine nette Fundgrube diverser Sukkulenten.
326 Lithops schwantesii (Aizoaceae) 327 Lithops schwantesii (Aizoaceae) 328 Lithops schwantesii (Aizoaceae) 329 Euphorbia cibdela (Euphorbiaceae) 330 Euphorbia cibdela (Euphorbiaceae) 331 Hoodia gordonii (Apocynaceae) 332 Huernia hallii (Apocynaceae) Wie auch schon am Vortag scheint sich dieser Asclep liebend gerne zwischen größeren Steinen zu verstecken.
Ob es hier noch mehr Exemplare gab, können wir nicht sagen, wir haben jedenfalls nur dieses eine gefunden.
333 Huernia hallii (Apocynaceae) Ein einzelnes Sarcocaulon kreuzte auch noch unseren Weg, bevor wir uns an den Aufstieg machten.
334 Sarcocaulon patersonii (Geraniaceae) Es fing alles recht harmlos an aber dummerweise ist der letzte Teil von diesen Hochplateaus oftmals ziemlich steil und dementsprechend schwierig zu erklimmen.
Wir hofften natürlich inständig, das wir für diese Strapazen auch reichlich mit schönen Pflanzen belohnt wurden.
Im Hinterkopf hatte ich immer noch die diversen Geschichten von den vielen giftigen Schlangen.
Hätte ich auch nur eines dieser Tiere zu Gesicht bekommen, der Abstieg hätte keine 5 Minuten gedauert.
Direkt oben an der Kante hatte sich eine Euphorbia einen exponierten Standort gesucht.
335 Euphorbia lignosa (Euphorbiaceae) Das gesamte Hochplateau war eine Mischung aus größeren, zusammenhängenden, schwarzen Gesteinsplatten und dazwischen immer wieder quarz- und lehmhaltigem Boden.
336 Die erste Art, die wir hier oben gefunden haben, war komischerweise auch gleich die Kleinste. Als Inge beim Aufstieg den Namen erwähnte, war mir schnell klar, das man hier ganz genau hinsehen muss.
327 Suchbild Manch einer wird die Pflanze mit Sicherheit kennen und vielleicht sogar in der eigenen Sammlung haben. Dort ist die Wuchsform aber meistens nicht so gedrungen, wie hier am natürlichen Standort.
328 Titanopsis luederitzii (Aizoaceae) 329 Titanopsis luederitzii (Aizoaceae) 330 Titanopsis luederitzii (Aizoaceae) Wahrlich ein Zwerg unter den Sukkulenten und umso erfreulicher, das ich ihn hier live sehen durfte.
Und dann fanden wir auch tatsächlich jene wunderschöne Aloe, die der Farmer uns gegenüber erwähnt hatte.
331 Aloe pachygaster (Aloaceae) Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine gesunde Population mit weit über 100 Exemplaren.
332 Aloe pachygaster (Aloaceae) Man möge mir verzeihen, das ich hier ein paar mehr Fotos dieser Art zeige, aber für mich gehört sie wirklich zu den schönsten Aloen und ihre moderate Größe macht sie für die heimische Sammlung zusätzlich attraktiv.
333 Aloe pachygaster (Aloaceae) Gleich geht es weiter…
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Re: Namibia 2011
Tag 12 Teil 02
Aloe pachygaster ist relativ nah mit A. asperifolia verwandt und wächst teilweise auch in der typischen halbrunden Anordnung.
334 Aloe pachygaster (Aloaceae) Je nach Standort war auch die Blattfärbung unterschiedlich.
335 Aloe pachygaster (Aloaceae) Und wären wir ein paar Wochen später gekommen, hätten wir die gesamte Kolonie in Blüte vorgefunden.
336 Aloe pachygaster (Aloaceae) 337 Aloe pachygaster (Aloaceae) 338 Aloe pachygaster (Aloaceae) Ich war völlig hin und weg von den ganzen schönen Exemplaren und es hat eine Zeit gedauert, bis mir bewusst wurde, das es hier vielleicht auch noch andere interessante Pflanzen geben könnte.
Da gab es dann einige Zwiebelpflanzen, die wir gefunden haben.
339 Gladiolus saccatus (Iridaceae) Der Standort in einem dichten Büschel von Euphorbia lignosa dürfte definitiv nicht zum Nachteil der Gladiole sein.
Ein anderes Sarcocaulon war hier in mehrfacher Ausführung zu finden.
340 Sarcocaulon salmoniflorum (Geraniaceae) Aber zurück zu den Zwiebelpflanzen, es war mal wieder ein Zufallsfund der uns einen weiteren Zwerg dieses Areals auffinden ließ.
Eigentlich wollten wir nur die Aloen aus der seitlichen Perspektive fotografieren und dafür mussten wir uns dann hinknien.
Aus dem Augenwinkel nahm man dann etwas kleines Grünes war.
341 Der Blütenstand mit seinen Knospen war keine 5 cm hoch und dennoch konnte man schon erkennen, das es sich wohl um eine Lachenalia handelt.
342 Lachenalia giessii (Hyacinthaceae) Ähnlich wie bei den Titanopsis war es auch hier, hatte man seine Augen erst einmal auf die erste Pflanze „eingestellt“, fand man noch weitere Exemplare.
343 Lachenalia giessii (Hyacinthaceae) 344 Lachenalia giessii (Hyacinthaceae) Der größte Vertreter dieser Art, den wir gefunden haben, hatte einen Blütenstand der knappe 10 cm hoch war.
345 Lachenalia giessii (Hyacinthaceae) 346 Lachenalia giessii (Hyacinthaceae) Irgendwie ist die Freude über solche kleinen Funde oftmals noch etwas größer als wenn man eine Aloe dichotoma mit ihren 5-6 m Höhe sieht.
Genau wie diese Zwiebelpflanze haben wir ein Helichrysum nur hier oben gefunden.
347 wahrscheinlich Helichrysum leontonyx (Asteraceae) Auch hier betrug der Durchmesser des gesamten Polsters keine 10 cm.
348 wahrscheinlich Helichrysum leontonyx (Asteraceae) Keine Sorge, wir sind nicht die restliche Reise in einen Mikrokosmos verfallen. Es gab hier auch durchaus noch etwas größere Pflanzen.
349 Othonna lasiocarpa (Asteraceae) 350 Othonna lasiocarpa (Asteraceae) Gleich geht es weiter…
Aloe pachygaster ist relativ nah mit A. asperifolia verwandt und wächst teilweise auch in der typischen halbrunden Anordnung.
334 Aloe pachygaster (Aloaceae) Je nach Standort war auch die Blattfärbung unterschiedlich.
335 Aloe pachygaster (Aloaceae) Und wären wir ein paar Wochen später gekommen, hätten wir die gesamte Kolonie in Blüte vorgefunden.
336 Aloe pachygaster (Aloaceae) 337 Aloe pachygaster (Aloaceae) 338 Aloe pachygaster (Aloaceae) Ich war völlig hin und weg von den ganzen schönen Exemplaren und es hat eine Zeit gedauert, bis mir bewusst wurde, das es hier vielleicht auch noch andere interessante Pflanzen geben könnte.
Da gab es dann einige Zwiebelpflanzen, die wir gefunden haben.
339 Gladiolus saccatus (Iridaceae) Der Standort in einem dichten Büschel von Euphorbia lignosa dürfte definitiv nicht zum Nachteil der Gladiole sein.
Ein anderes Sarcocaulon war hier in mehrfacher Ausführung zu finden.
340 Sarcocaulon salmoniflorum (Geraniaceae) Aber zurück zu den Zwiebelpflanzen, es war mal wieder ein Zufallsfund der uns einen weiteren Zwerg dieses Areals auffinden ließ.
Eigentlich wollten wir nur die Aloen aus der seitlichen Perspektive fotografieren und dafür mussten wir uns dann hinknien.
Aus dem Augenwinkel nahm man dann etwas kleines Grünes war.
341 Der Blütenstand mit seinen Knospen war keine 5 cm hoch und dennoch konnte man schon erkennen, das es sich wohl um eine Lachenalia handelt.
342 Lachenalia giessii (Hyacinthaceae) Ähnlich wie bei den Titanopsis war es auch hier, hatte man seine Augen erst einmal auf die erste Pflanze „eingestellt“, fand man noch weitere Exemplare.
343 Lachenalia giessii (Hyacinthaceae) 344 Lachenalia giessii (Hyacinthaceae) Der größte Vertreter dieser Art, den wir gefunden haben, hatte einen Blütenstand der knappe 10 cm hoch war.
345 Lachenalia giessii (Hyacinthaceae) 346 Lachenalia giessii (Hyacinthaceae) Irgendwie ist die Freude über solche kleinen Funde oftmals noch etwas größer als wenn man eine Aloe dichotoma mit ihren 5-6 m Höhe sieht.
Genau wie diese Zwiebelpflanze haben wir ein Helichrysum nur hier oben gefunden.
347 wahrscheinlich Helichrysum leontonyx (Asteraceae) Auch hier betrug der Durchmesser des gesamten Polsters keine 10 cm.
348 wahrscheinlich Helichrysum leontonyx (Asteraceae) Keine Sorge, wir sind nicht die restliche Reise in einen Mikrokosmos verfallen. Es gab hier auch durchaus noch etwas größere Pflanzen.
349 Othonna lasiocarpa (Asteraceae) 350 Othonna lasiocarpa (Asteraceae) Gleich geht es weiter…
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Re: Namibia 2011
Tag 12 Teil 03
Ein weiteres Mitglied aus der großen Familie der Asteraceae.
351 Tripteris crassifolia? (Asteraceae) 352 Tripteris crassifolia? (Asteraceae) Zwischen den Pflanzen lagen hier und da die Überreste von einigen Hundert-/ Tausendfüßlern.
353 Der Abstieg auf der anderen Seite des Plateaus verlief nicht ganz so spektakulär, doch wir waren voll und ganz mit dem zufrieden, was wir hier oben zu sehen bekommen hatten.
354 Pteronia sp.? (Asteraceae) 355 Pteronia sp.? (Asteraceae) 356 Felicia hirsuta (Asteraceae) 357 Felicia hirsuta (Asteraceae) Einzig vier Jungbullen, die auf der gleichen Weide waren wie wir, sorgten noch für etwas Nervenkitzel.
Je näher wir dem „rettenden“ Tor kamen, desto schneller kamen sie auf uns zu.
Dummerweise konnte man hier nirgends einfach mal so durch den Zaun klettern.
Tja, was macht man, wenn man Rinder vor sich hertreiben will, man fängt an laut zu rufen. Und siehe da, das schien auch bei diesen Vertretern das Mittel der Wahl zu sein.
Zum Abendessen gab es Spaghetti Bolognese, einen knackigen Salat und weitere interessante Geschichten aus dem Leben auf so einer Farm.
Ein weiteres Mitglied aus der großen Familie der Asteraceae.
351 Tripteris crassifolia? (Asteraceae) 352 Tripteris crassifolia? (Asteraceae) Zwischen den Pflanzen lagen hier und da die Überreste von einigen Hundert-/ Tausendfüßlern.
353 Der Abstieg auf der anderen Seite des Plateaus verlief nicht ganz so spektakulär, doch wir waren voll und ganz mit dem zufrieden, was wir hier oben zu sehen bekommen hatten.
354 Pteronia sp.? (Asteraceae) 355 Pteronia sp.? (Asteraceae) 356 Felicia hirsuta (Asteraceae) 357 Felicia hirsuta (Asteraceae) Einzig vier Jungbullen, die auf der gleichen Weide waren wie wir, sorgten noch für etwas Nervenkitzel.
Je näher wir dem „rettenden“ Tor kamen, desto schneller kamen sie auf uns zu.
Dummerweise konnte man hier nirgends einfach mal so durch den Zaun klettern.
Tja, was macht man, wenn man Rinder vor sich hertreiben will, man fängt an laut zu rufen. Und siehe da, das schien auch bei diesen Vertretern das Mittel der Wahl zu sein.
Zum Abendessen gab es Spaghetti Bolognese, einen knackigen Salat und weitere interessante Geschichten aus dem Leben auf so einer Farm.
- Alex H.
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Re: Namibia 2011
Hallo Tobias,
wieder sehr schöne Eindrücke!
Die Lachenalia-Serie ist Dir finde ich besonders gut geglückt! Da lässt sich die Entwicklung von den ersten Knospen bis zum aufgeblühten Blütenstand beobachten.
Grüße
Alex
wieder sehr schöne Eindrücke!
Die Lachenalia-Serie ist Dir finde ich besonders gut geglückt! Da lässt sich die Entwicklung von den ersten Knospen bis zum aufgeblühten Blütenstand beobachten.
Grüße
Alex
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Re: Namibia 2011
da kann ich alex nur zustimmen, aber auch die aloen hast du wunderbar in szene gesetzt 

lg micha
Re: Namibia 2011
Hallo Tobias,
einfach genial Dein Reisebericht!
Vor allem freut mich, dass Du neben den Sukkulenten auch die andern Pflanzen zeigst.
Aber eine Frage habe ich doch: woher kommt diese Angst vor Schlangen?
Ich freue mich immer riesig, wenn wir mal eine Schlange sehen und Du meidest sie, wie der Teufel das Weihwasser.
Schon mal schlechte Erfahrungen gemacht?
Gruß Nobby
einfach genial Dein Reisebericht!
Vor allem freut mich, dass Du neben den Sukkulenten auch die andern Pflanzen zeigst.
Aber eine Frage habe ich doch: woher kommt diese Angst vor Schlangen?
Ich freue mich immer riesig, wenn wir mal eine Schlange sehen und Du meidest sie, wie der Teufel das Weihwasser.
Schon mal schlechte Erfahrungen gemacht?
Gruß Nobby
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Re: Namibia 2011
Hallo Alex !
Das war wirklich ein ziemlicher Zufall, das gerade neben der Aloe, wo ich mich zum fotografieren hingekniet hatte, diese kleine unscheinbare Pflanze wuchs.
Wenn man dann einmal weiß, was da so alles wachsen kann, bekommt man gleich einen ganz anderen Blick dafür.
@Morgans Beauty:
Das ist der Vorteil einer Digi-Kamera mit schwenkbarem Monitor. Sowas möchte ich unterwegs echt nicht mehr missen. Man muss sich da nicht für jedes Bild flach auf den Boden legen, sondern stellt einfach die Kamera ab und dreht den Monitor so, das man was sieht.
Auch bei starkem Sonnenlicht ist so eine Funktion nicht zu verachten.
@nobby:
Angst würde ich das nicht nennen, sondern eher einen sehr großen Respekt.
In Namibia tummeln sich doch sehr viele, sehr giftige Schlangen und wenn man etliche hundert Kilometer vom nächsten Krankenhaus entfernt unterwegs ist, hat man auch nichts dagegen, wenn man so einen "Kontakt" vermeiden kann.
Schön anzusehen sind viele Schlangen, da gebe ich Dir vollkommen recht.
Ciao Tobias
Das war wirklich ein ziemlicher Zufall, das gerade neben der Aloe, wo ich mich zum fotografieren hingekniet hatte, diese kleine unscheinbare Pflanze wuchs.
Wenn man dann einmal weiß, was da so alles wachsen kann, bekommt man gleich einen ganz anderen Blick dafür.
@Morgans Beauty:
Das ist der Vorteil einer Digi-Kamera mit schwenkbarem Monitor. Sowas möchte ich unterwegs echt nicht mehr missen. Man muss sich da nicht für jedes Bild flach auf den Boden legen, sondern stellt einfach die Kamera ab und dreht den Monitor so, das man was sieht.
Auch bei starkem Sonnenlicht ist so eine Funktion nicht zu verachten.
@nobby:
Angst würde ich das nicht nennen, sondern eher einen sehr großen Respekt.
In Namibia tummeln sich doch sehr viele, sehr giftige Schlangen und wenn man etliche hundert Kilometer vom nächsten Krankenhaus entfernt unterwegs ist, hat man auch nichts dagegen, wenn man so einen "Kontakt" vermeiden kann.
Schön anzusehen sind viele Schlangen, da gebe ich Dir vollkommen recht.
Ciao Tobias
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Re: Namibia 2011
Tag 13
Auch die letzte Nacht pfiff der Wind wieder ganz ordentlich.
Die Nachttemperaturen lagen bei -6,5° C und da der Wind am Vormittag immer noch nicht nachgelassen hatte, musste ich tatsächlich T-Shirt, Hemd und Jacke zum Schutz anziehen (normalerweise gehöre ich zu den Leuten, die bei Temperaturen über 10° C immer noch im T-Shirt rumlaufen).
Für diesen Tag hatten wir uns insgesamt vier Stellen ausgekuckt, die unserer Meinung nach vielversprechend aussahen, um dort Pflanzen zu finden.
Ich darf vorweg nehmen, das wir heute nicht so wirklich erfolgreich waren (im Vergleich zu den letzten Tagen). Aber auch so etwas muss es mal geben und ich kann Euch versprechen, es wird auch wieder mehr werden.
Unser erster Hang sah so aus.
358 Den Anfang machte eine Heliophila mit ihren leuchtenden Blüten.
359 Heliophila trifurca (Brassicaceae) 360 Heliophila trifurca (Brassicaceae) Immerhin zwei Exemplare von Larryleachia kreuzten an diesem Hang unseren Weg.
361 Larryleachia sp. (Apocynaceae) 362 Larryleachia sp. (Apocynaceae) Zur Abwechselung auch hier mal wieder ein Vertreter der Asteraceae.
363 Tripteris sinuata (Asteraceae) 364 Tripteris sinuata (Asteraceae) 365 Tripteris sinuata (Asteraceae) Die strauchigen Mesembs, die an anderen Stellen massenhaft auftreten, waren hier ebenfalls sehr begrenzt.
366 Ruschia odontocalyx (Aizoaceae) Ein weiteres Asterngewächs, diesmal aber mit eher zitronenfarbig leuchtenden Blüten.
367 Ursinia nana (Asteraceae) Das es auch gelbe Blüten außerhalb der Astern-Familie gab, bewies uns diese Lotononis.
368 Lotononis falcata (Fabaceae) 369 Lotononis falcata (Fabaceae) 370 Lotononis falcata (Fabaceae) In Namibia relativ weit verbreitet, wegen ihrer Blüten aber immer ein Foto wert, ist folgendes Aptosimum.
371 Aptosimum spinescens (Scrophulariaceae) 372 Aptosimum spinescens (Scrophulariaceae) Zur Abwechselung suchten wir dann mal wieder ein paar Tridenteas an ihren Grasbüscheln, fanden aber nur verschieden große Kolonien einer unbekannten Zwiebelpflanze.
373 Drimia physodes (Hyacinthaceae) 374 Drimia physodes (Hyacinthaceae) Zum Abschluss viel uns noch ein weiteres Zygophyllum mit unterschiedlichen Blütenfarben auf (verschiedene Stadien der Blüte?).
375 Zygophyllum pubescens (Zygophyllaceae) 376 Zygophyllum pubescens (Zygophyllaceae) 377 Zygophyllum pubescens (Zygophyllaceae) Zum Abendessen gab es eine leckere Gemüse-Fleisch-Suppe mit selbstgemachten Spätzle.
Auch die letzte Nacht pfiff der Wind wieder ganz ordentlich.
Die Nachttemperaturen lagen bei -6,5° C und da der Wind am Vormittag immer noch nicht nachgelassen hatte, musste ich tatsächlich T-Shirt, Hemd und Jacke zum Schutz anziehen (normalerweise gehöre ich zu den Leuten, die bei Temperaturen über 10° C immer noch im T-Shirt rumlaufen).
Für diesen Tag hatten wir uns insgesamt vier Stellen ausgekuckt, die unserer Meinung nach vielversprechend aussahen, um dort Pflanzen zu finden.
Ich darf vorweg nehmen, das wir heute nicht so wirklich erfolgreich waren (im Vergleich zu den letzten Tagen). Aber auch so etwas muss es mal geben und ich kann Euch versprechen, es wird auch wieder mehr werden.
Unser erster Hang sah so aus.
358 Den Anfang machte eine Heliophila mit ihren leuchtenden Blüten.
359 Heliophila trifurca (Brassicaceae) 360 Heliophila trifurca (Brassicaceae) Immerhin zwei Exemplare von Larryleachia kreuzten an diesem Hang unseren Weg.
361 Larryleachia sp. (Apocynaceae) 362 Larryleachia sp. (Apocynaceae) Zur Abwechselung auch hier mal wieder ein Vertreter der Asteraceae.
363 Tripteris sinuata (Asteraceae) 364 Tripteris sinuata (Asteraceae) 365 Tripteris sinuata (Asteraceae) Die strauchigen Mesembs, die an anderen Stellen massenhaft auftreten, waren hier ebenfalls sehr begrenzt.
366 Ruschia odontocalyx (Aizoaceae) Ein weiteres Asterngewächs, diesmal aber mit eher zitronenfarbig leuchtenden Blüten.
367 Ursinia nana (Asteraceae) Das es auch gelbe Blüten außerhalb der Astern-Familie gab, bewies uns diese Lotononis.
368 Lotononis falcata (Fabaceae) 369 Lotononis falcata (Fabaceae) 370 Lotononis falcata (Fabaceae) In Namibia relativ weit verbreitet, wegen ihrer Blüten aber immer ein Foto wert, ist folgendes Aptosimum.
371 Aptosimum spinescens (Scrophulariaceae) 372 Aptosimum spinescens (Scrophulariaceae) Zur Abwechselung suchten wir dann mal wieder ein paar Tridenteas an ihren Grasbüscheln, fanden aber nur verschieden große Kolonien einer unbekannten Zwiebelpflanze.
373 Drimia physodes (Hyacinthaceae) 374 Drimia physodes (Hyacinthaceae) Zum Abschluss viel uns noch ein weiteres Zygophyllum mit unterschiedlichen Blütenfarben auf (verschiedene Stadien der Blüte?).
375 Zygophyllum pubescens (Zygophyllaceae) 376 Zygophyllum pubescens (Zygophyllaceae) 377 Zygophyllum pubescens (Zygophyllaceae) Zum Abendessen gab es eine leckere Gemüse-Fleisch-Suppe mit selbstgemachten Spätzle.
Zuletzt geändert von Tobias Wallek am 9. November 2011, 21:26, insgesamt 1-mal geändert.
- guiterrezii
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Re: Namibia 2011

(Ansätze von Sucht klingen an......)
Kakteensammeln ist eine internationale, schwere Krankheit. Wer infiziert ist, ist nicht mehr zu retten !
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Re: Namibia 2011
Ich fürchte, da kann ich in den nächsten Tagen keine Abhilfe leistenguiterrezii hat geschrieben:Ansätze von Sucht klingen an.....

Ciao Tobias